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IC-Schatzkiste

Wir stecken, wie Ihr bereits wisst, mitten in der Planung unseres IC-Dokfilms zu unserem 40-Jahre Jubiläum 2027. Der Film der Zürcher Regisseurin Sina Lou Ravasio soll die Geschichte erzählen, wie aus dem kleinen Quartierlädeli in den 80ern eine stadtbekannte Getränkehändlerin wurde…

Graben und bergen
Und wer Geschichten erzählen will, muss graben – und trifft mit etwas Glück auf Schätze: Mitte Februar hat uns Beat Schegg seine IC-Schatzkiste vorbeigebracht, die jahrelang in seinem Keller aufs Wiederentdecken wartete. War das ein Vergnügen, all die wohlsortierten und ordentlich aufgehobenen Dokumente, Fotos, alter Original-Merch und sogar VHS-Aufnahmen von rauschenden IC-Festen zu bergen. Ein Trouvaille-Fund, den wir bereits im Beitrag «40 Jahre Intercomestibles – wie alles begann» zeigten, hat uns besonders bewegt: Der handschriftliche Vertrag von 1986, in dem das italienische Ladenlokal an der Brauerstrasse 87 damals an die beiden IC-Gründer Ste Pörtner und Romano Trinchese überschrieben wurde. Das gerahmte Original unserer Firmengründung in den Händen zu halten… wow, das ist schon irre. Der Vertrag ist nicht nur kalligraphisch ein Prachtsexemplar, sondern auch ein Staunmoment in Sachen Kaufkonditionen im heutzutags überteuerten Immobilienplatz Zürich… aber mehr dazu im erwähnten Beitrag : ) 

Nun aber zur grossen Auspack-Aktion, die uns in vergangene Tage zurückversetzt hat:

20260412 web aktuell ICSchatzkiste Thom und BeatBeat Schegg und Thom vom IC bei der grossen Uuspackete.

20260412 web aktuell ICSchatzkiste Thom und Schatz

Schatzkistenhüter und Pionier
Beat Schegg war nicht nur Schatzkistenhüter, sondern vor allem auch einer von den Menschen, die in den 90er Jahren bedeutend dazu beigetragen haben, dass sich der IC zu einer stadtbekannten Getränkehändlerin entwickeln konnte. Strukturen mussten geschaffen, strategische Entscheidungen gefällt und irgendwie auch eine gemeinsame Identität aufgebaut werden – und das alles in basisdemokratischer IC-Manier, die auch heute noch besteht. Hitzige Diskussionen, Uneinigkeiten und auch Enttäuschungen gehörten da genauso dazu wie ein verbindendes Gemeinschaftsgefühl, beflügelnde Aufbruchstimmung und die Vision, als Unternehmen anders zu funktionieren: Lohngleichheit, Lohntransparenz, Mitspracherecht und ein tiefer Respekt vor dem Menschsein. Beat Schegg ist einer der Menschen, die all das pionierhaft in einer der emotionalsten und intensivsten Phasen des ICs mitgetragen, ausgehalten und den IC in seiner heutigen Form nachhaltig geprägt haben. Natürlich werdet Ihr Beat Schegg auch kennenlernen im Film und von ihm selbst hören, wie er diese wilden Zeiten erlebt hat.

EINMAL EINTAUCHEN IN DEN IC-SCHATZ... 

20260412 web aktuell ICSchatzkiste KisteDichtgestapelt und wohlsortiert: Erinnerungen aus einer anderen Zeit...

 

20260412 web aktuell ICSchatzkiste Kaufvertrag Brauerstrasse87Endlich in echt: der Kaufvertrag vom 30. März 1986, der Startfunke unseres Betriebs <3

 

20260412 web aktuell ICSchatzkiste PostkartenPostkarten aus aller Welt. Man beachte die Anschrift auf der weissen Karte links: Sogar Grüsse an INTERGUMMISTIEFEL haben uns tatsächlich erreicht!

 

20260412 web aktuell ICSchatzkiste AgendaAlte Agenda, aber auch bis heute nicht wirklich anders: Organisation, Fluchen und Apéro – was wottsch?

 

20260412 web aktuell ICSchatzkiste ZeitungsartikelDer IC in der Zeitung: WOZ, NZZ, Surprise... und wer genau hinschaut: Nochmal Beat Schegg und Thom im Lager :)

 

20260412 web aktuell ICSchatzkiste PolaroidsAutoschäden, Aschenbecher und Undefinierbares... aber Polaroids sind schliesslich Polaroids.

 

20260412 web aktuell ICSchatzkiste Kinderzeichnung1Und so hat unser Laden an der Brauerstrasse 87 einmal ausgesehen!

 

20260412 web aktuell ICSchatzkiste Schwarzweiss FotosEifach schön: Als der IC noch ein Quartierlädeli war...

 

20260412 web aktuell ICSchatzkiste Strapazin StickerEine Auswahl unserer Strapazin-Inserate in Sticker Format. Sind wir stolz drauf!

 

20260412 web aktuell ICSchatzkiste MerchMerch! Einmal mit dem alten Logo links und rechts mit der Flasche, die wir bis heute im Logo tragen...

 

20260412 web aktuell ICSchatzkiste Plasiksack Laden Brauerstrasse3Ein Favourite zum Schluss: Original Plasticksack aus unserem Intercomestibles Laden an der Brauerstrasse 87. Isch doch eifach geil!

Nächstes Mal…
… stellen wir Euch einen ganz besonderen Fund vor: Unser IC-Zine aus den 90ern, in dem Ste Pörtner, Mitgründer des IC und Zürcher Autor, unter anderem ein recht vergnügliches Einkaufsstückchen über Depotflaschen, saubere Wohnungen und versoffene Nächte geschrieben hat.  

Dreh im Mai
Im Mai wird ein erster Dreh stattfinden, bei dem wir Menschen wie Beat Schegg und Thom vom IC an einen Tisch bringen und aus vergangenen IC-Zeiten erzählen lassen. Ein Update zu diesen sicher filmreifen Tagen folgt zu gegebener Zeit hier an dieser Stelle…


Blocchiamo tutto!

1-MAI-DEMO
Ni-una-menos-Platz (ehem. Helvetiaplatz), Zürich
10:00 Uhr 
Abschlusskundgebung mit Festwirtschaft auf dem Sechseläutenplatz 

FEST
Zeughausareal & Kasernenwiese, Zürich
Donnerstag 30. April, 16.00–22.00
Freitag 1. Mai, 12.00–24.00 Uhr
Samstag 2. Mai, 12.00–02.00 Uhr

PROGRAMM

1mai.ch


Based. Ice Teas und Limos aus Bern

Manchmal fliessen die Kräfte genau richtig: Dann treffen gute Menschen, eine passende Situation und der funkende Geistesblitz aufeinander. Was dabei entsteht ist selbstbewusst, kraftvoll und vor allem: based.

PUNKTLANDUNG IN 4 AKTEN

Die Akteur:innen
Simon: Createur und Ideenkopf mit Matcha-reaktiven Basalganglien
Anastasia aus Kasachstan: IT-Nerd, grafischer Stützpunkt und voll based
Yves: Kreative Basis, Getränkeenthusiast und Collaborateur im Hintergrund

Erster Akt: Matcha-labor
Als Simon anfangs 2025 nach einer beruflich anspruchsvollen Phase zurückkehrte in die Schweiz zu seinem Cousin Yves, hatte er vor allem eines im Kopf: Matcha! Er trank viel davon, recherchierte und experimentierte mit verschiedenen Matchas. Bis sein Cousin Yves, der die Getränke- und Innovationsfirma Creative Food and Beverage Company zusammen mit dem Getränketechnologen Can in Bern leitet, ihn ins firmeninterne Labor in der alten Gurtenvilla einlud mit der gemeinsamen Idee, ein Matcha-Getränk zu entwickeln. Simons Basalganglien jauchzten und er tauchte ab, miraculierte und kombinierte und bald schon hiess es: Vorhang auf für Simons Machta-Lemon Ice Tea!

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Zweiter Akt: Punktlandung
Standing Ovation! Bereits die ersten Versuche mit extraviel Matcha und abgerundet mit Zitronensaft lösten ungehemmte Begeisterung aus bei den Koster:innen. Es war klar: Dieser Ice Tea ist eine Punktlandung. Mehr davon! Der Sprung in die Grossproduktion war mit Yves Firma Creative und der Basiskompetenz des versierten Getränketechnologen Can schnell aufgegleist – was es nun noch brauchte, war: Das Design. Und ein Name.

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Dritter Akt: i-Pünktchen
Auftritt: Anastasia aus Kasachstan (Souffleuse: Wird liebevoll scherzhaft so genannt von den anderen Basedies). Die Grafikerin und IT-Nerd hatte mit Simon in Berlin zusammengearbeitet und kommentiert gute Sachen gerne mit «voll based» (Souffleuse: based steht für sowas wie «Respekt!»). Damit war der Name für Simons Matcha-Ice-Tea gesetzt. Und das Design liess nicht lange auf sich warten. Anastasia brachte es nicht nur mit dem Namen auf den Punkt: Inspiriert von Matcha und Japan, orientierte sie sich am Zen-Kreis, der für den Moment steht, für Stärke und Eleganz. Das taucht mit dem Punkt auch wieder im Namen Based. auf – womit sich der Kreis schliesst und Based. sein i-Tüpfelchen aufgesetzt bekam. Und dann ging es richtig los.

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Vierter Akt: Publikum
Für Simon und Anastasia war es neu, ein eigenes Produkt herzustellen. Mit Yves als leidenschaftlicher Unterstützer im Hintergrund war die Basis zwar da, aber plötzlich gings auch um Logistik, Verkauf, Website, Haltung – und eigene Ideen. Und die sprudelten. Bald schon wuchs die Based.-Familie: Sicilian Lemon Limo mit bestem Zitronen-Direktsaft aus Sizilien, dann Hibiskus-Minze Eistee und ganz neu eine Limo mit Schwiizer Quitte. Schon bald schwang sich Simon aufs Velo und begann, Proben zu verteilen und Based. hinaus zum Publikum zu tragen. Und sieh’ an: Das Publikum wollte mehr. Anastasia und Simon haben auch mehr – Ideen, die raus an die Sonne wollen. Schweizer Alpenkräuter Cola vielleicht? Oder vielleicht auch was ganz anderes – schmecken wird es auf jeden Fall voll Based.

Entwickelt in Bern, abgefüllt in Münsingen: BASED. HIER BESTELLEN!

drinkbased.ch


Vroni von Manz ist eine Rakete!

Die Skizzen der Künstlerin Vroni von Manz entstehen auf IC-Notizblöcklis: Im lebendigen Treiben der Gamper Bar skizziert sie ihre Ideen und Gedichte am liebsten am Tresen. Vor einigen Jahren hat man ihr dort zum ersten Mal ein IC-Blöckli gereicht. Wir wussten nichts davon, bis wir durch Zufall ihre aktuelle Ausstellung mit Skizzen und Gedichten auf IC-Blöcklis entdeckten und unseren Augen kaum trauten. Wir sind berührt und so stolz, dass wir auf diese stille Weise Teil von Vroni von Manz’ Werk werden. Mit diesem Beitrag möchten wir unsere Anerkennung für Vroni von Manz’ Arbeit zeigen, danke sagen und alle Welt nach Flims einladen:

2026 web aktuell vronivonmanz blöckli

Skizzen und Gedichte, die Vroni von Manz auf unseren IC-Notizblöcklis angefertigt hat, sind bis zum 12. April 2026 im Gästehaus Arena Lodge in Flims in der hoteleigenen Galerie Spazi Spezial zu sehen.

 

2026 web aktuell VronivonManz Sicher daVroni von Manz: «Sicher da», 2025, Skizze auf IC-Blöckli


Windschief stabil

Menschen wie Vroni von Manz trifft man nicht oft. Menschen, die auf ihre ganz eigene, feine und poetische Art der Welt einen Knuff geben. Und mit ihrem Wirken kaleidoskopisch ganz unterschiedliche Materien vermengen. Vroni von Manz’ Kosmos ist ein Wimmelbild aus Kunst, Gastronomie, Poesie, feministischem Handeln, Nahrungspolitik, Genussphilosophie, kollektiver Nachhaltigkeit und Grossbildmalerei. Ihre Bilder hängen in Zürcher Restaurants wie dem Rosi oder dem Silex, sie malt fürs radikale Speiselokal Nobelhart & Schmutzig in Berlin oder stellt in der Gamper Bar oder aktuell in den Gastrogefilden der Arena Flims aus. Ihre Werke entdeckt man auch in Speisekarten, auf Keramik und Tischen oder auf Wein- und Champagneretiketten. Vroni malt ungeniert köstlich die alltägliche Kulinarik: Flips und Negroni, Pommes und Bier, Tisch und Teller begegnen sich auf ihren Schnappschüssen in Öl – «alles windschief aber in meinem Kopf sehr stabil», sagt sie.

2026 web aktuell VronivonManz Die BlumenVroni von Manz: «Die Blumen», 2025, Gedicht & Skizze auf IC-Blöckli

2026 web aktuell VronivonManz Manchmal traum gerahmtVroni von Manz: «Manchmal», 2025, Gedicht auf IC-Blöckli

Kochen und Kunst
Dieser Steg zwischen Kochen und Kunst zieht sich bereits durch ihr fast ganzes Leben. Gelernt hat Vroni von Manz gastronomische Wissenschaften an der Slow Food Akademie in Bra und Food Politics in London, gekocht hat sie unter anderem bei der grossen Köchin Ana Roš in Slowenien auf autodidaktischem 3-Sterne-Level oder bei Marlene Halter in der fast ausschliesslich frauenbetriebenen «Metzg» an der Langstrasse in Zürich. Es ist auch die Station, die Vroni 2019 nach Zürich führt. Ihre Geschichte als Künstlerin beginnt dort im Kreis-4-Dreieck zwischen Metzg-Gamper Bar-Brauerstrasse: In der Brauerstrasse wohnt sie und das ist nicht belanglos, es ist nämlich just jene Strasse, in der auch unsere Geschichte vor bald 40 Jahren mit unserem kleinen Quartierlädeli 1987 begonnen hat. Wer hätte gedacht, dass sich unsere Wege in genau diesem Quartier auf eine wundersame Art wieder kreuzen? Und zwar gleich ums Eck in der Gamper Bar, in der Vroni von Manz jeweils nach dem Abendservice einkehrt und an der Bar zu skizzieren beginnt. Dort reicht man ihr zum ersten Mal eines unserer kleinen Notiz-Blöckli mit dem Flaschen-Logo.

2026 web aktuell VronivonManz BaumpaarVroni von Manz: «Baumpaar», 2025, Skizze auf IC-Blöckli


Gratis und dann wertvoll
«Ich hab mich nicht dazu entschieden, wir haben uns am richtigen Ort zufälligerweise gefunden. Meistens hab ich keinen Zettel dabei und das sind die Blöckli, die mir gegeben werden. Sie haben die richtige Grösse, sie passen in eine Manteltasche. Sie sind praktisch, es macht aber auch nichts, wenn mal eine Zeichnung/Gedicht nichts wird. Sie sind gratis und werden dann wertvoll. Weil, wenn ichs nicht im Moment vom Gedanken aufschreib, ist der Gedanke bald wieder verloren.» Vroni von Manz hält auf den Blöcklis spontane Ideen fest, aber auch Sachen, die sie schon länger im Kopf hat und neben den Skizzen auch kurze Gedichte. Manchmal werden die Zettel sogar zu Ausstellungswänden, wenn sie darauf Szenografien für Ausstellungen plant.

2026 web aktuell VronivonManz Ich tanz ich fall ich fliegVroni von Manz: «Ich fang an den Fall zu mögen», 2025, Gedicht auf IC-Blöckli


Von der Tasche in die Galerie

«Die Skizzen sind so wichtig. Meistens landen sie, nachdem ich aus der Gamper Bar rausgeh’, in meiner Tasche und es kann sein, dass sie verloren gehen.»
Das passiert zum Glück offenbar nicht allzu oft, denn eine Auswahl dieser Skizzen haben es nun von der Tasche in die Galerie geschafft, wo sie unter dem Titel «Ich fang an den Flug zu mögen» gezeigt werden. Auch dieser Titel ist auf einem IC-Blöckli entstanden und ein Auszug aus einem Gedicht. Für die Ausstellung hat Vroni von Manz ihre Skizzen in einem Passepartout gerahmt, damit möchte sie ihren kleinen Arbeiten ihre Wertschätzung zeigen: «Meines Erachtens ist der erste Strich, den man von etwas gemacht hat, der schönste, der unbekümmertste. Einer, den man nicht so einfach oder gar nicht wiederholen kann. Diese ersten Skizzen haben etwas sehr Zartes, für mich sehr Wertvolles. Ich mag den Ort, an dem sie entstehen, ihr Format und sie erinnern mich an den speziellen Tag und an das Gefühl, mit dem sie entstanden sind.»

Danke Vroni, dass Du unsere Blöckli zu Deinem Ideensubstrat machst und es funken lässt zwischen Deinen zündenden Geistesblitzen und unseren Flammen: «Manchmal wird das Logo Teil vom Bild und dann gehört die Raketenflasche auch dazu.» Vroni, Du fängst also an, den Flug zu mögen? Für uns bist Du echt eine Rakete!

 
«ICH FANG AN DEN FLUG ZU MÖGEN»
Ausstellung von Vroni von Manz
WO Galerie Spazi Spezial, in der Arena Lodge, Via Prau da Monis 2, 7017 Flims
WANN bis 12. April 2026, täglich ab 14:00 Uhr


DIE GERAHMTEN SKIZZEN UND GEDICHTE AUF IC-BLÖCKLIS KÖNNEN FÜR JE CHF 200.00 IN DER AUSSTELLUNG IN FLIMS UND BEI VRONI VON MANZ PERSÖNLICH IM ATELIER IN ZÜRICH GEKAUFT WERDEN!

 

2026 web aktuell VronivonManzVroni von Manz: «Ich möchte mich nicht definieren, das machts zu eng. Ich muss noch wachsen, mich verbessern, auf viele kleine Zettel skizzieren und noch größere Bilder malen.»

vronivonmanz.ch


Bier-Tasting: Pub Titanen

Cherry Sherry Ale für die Lady, Modern IPA für Bruder Louie und 5 neue Biere für Dich! Let's taste, let's talk!

Bier-Tasting 
5 poppige Biere wie aus dem Pub – handverlesen von Fabrizio & Thom, den Hit-Fabriken von Intercomestibles.

WANN Freitag, 6. März 2026, 17:00–20:00 Uhr
WO im Intercomestibles der Laden an der Badenerstrasse 74, 8004 Zürich
DAS GIBT'S 5 Biere à 1 dl inkl. 10% aufs ganze Sortiment nur an diesem Abend!
EINTRITT CHF 18.00

Alle Tastings kündigen wir jeweils auf Instagram, Facebook und im Newsletter an.


Use zum 8. März

Samstag, 7. März 2026, 13.30 Uhr, Paradeplatz Zürich
Samstag, 7. März 2026, 19:00 Uhr, Oberer Graben Winterthur
FLINTA unite!


Rad Saft – mit Muskel und Pedale

Wie passen Rhabarber, ein Notaggregat aus einem Luftschutzbunker und ein Velo in eine Geschichte? Damit könnte man sich viele wilde Szenarien ausdenken – und eines davon ist auch wahr: Es ist die Geschichte von RadSaft aus Zürich, die radikal Radau macht.

Radbharber
Über eine Besetzung in Zürich kam das alte Notaggregat, das zur Belüftung eines Luftschutzbunkers gedacht war und aus einer Scheune gerettet wurde, als grosszügige Gabe zu Oskar. Oskar hatte damals, vor rund 10 Jahren, schon die Idee gezündet, einen Rhabarber-Apfelsaft für Zürich zu entwickeln. Anders aber als in vielen Produktentwicklungsgeschichten war der Saft selbst schnell überzeugend und geschmacklich genau das, was Oskar sich vorgestellt hatte. Mehr Zeit, Schweiss und Grips sollte seine Herstellung beanspruchen. Für ihn und seinen Geschäftspartner Dario gab es nämlich noch ein anderes wichtiges Element, das neben dem Rhabarber die Hauptrolle spielen sollte: das Velo!

20260215 web aktuell RadsaftEin Bild aus den Anfängen: Die Saftpresse wird – damals wie heute – mit viel Enthusiasmus und Muskelkraft betrieben.

Radikal
Der Saft sollte nicht nur mit dem Velo ausgeliefert, sondern auch mit einem Velo und purer Tretkraft gepresst werden. Und an dieser Stelle kam das Notaggregat ins Spiel. Ein Aggregat, um das sich in einem mechanischen Steampunk-Manöver selbst zig Ideen aggregierten: Oskar begann zu tüfteln, schrauben, mechen, inspizieren, laborieren und Deus ex Machina stand eines Tages eine voll funktionstüchtige hydraulisch betriebene Velo-Saftpresse in der Sharing-Küche in der Binz…

Radau!
Das mechanische Mirakel funktioniert mit Wasserdruck – mit der speziellen Technik von Oskar kann das Wasser im Kreislauf und somit immer wieder verwendet und bis zu 1500 Liter Wasser bei jeder Pressung gespart werden. Erzeugt wird der Wasserdruck mit zwei Velos, die mit menschlicher Muskelkraft betrieben werden. Diese saftige Tour du rhubarbe findet einmal jährlich statt und ist ein richtiges Spektakel. Sieben bis acht Freund:innen treten bei dieser zweitägigen Press-Aktion abwechslungsweise in die Pedale – und machen richtig Radau!

Radar
Mit diesem Wunderwerk lässt sich viel pressen und gerade ist das Team von Rad Saft daran, ihrem Apparillo allerlei Obst und Gemüse zu füttern um neue Rezepturen und Radikalitäten zu entwickeln… was, verraten sie noch nicht – aber wir behalten den Pedalen-Zirkel auf dem Radar!

Rad Saft BESTELLEN

 


Öffnungszeiten Getränkehandel

Direktverkauf

Montag - Freitag 9 – 18 Uhr
Samstag 10 – 12:30 Uhr

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Montag - Freitag 9 – 18 Uhr

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